Die Geschichte von NEW GENERATION
Es gab einen Traum: Es müsste einen Ort geben, an dem junge Leute Christsein leben können, ohne dass es eine schwer zugängliche Tradition gibt. Es sollte nicht hinter Kirchenmauern sein, sondern in einem Flair, dass jungen Leuten vertraut ist. Im Jahr 1995 machten sich einige junge Christen auf, damit dieser Traum Wirklichkeit werden kann. Niemand konnte damals erahnen, was aus dieser kleinen Initiative heraus einmal alles wachsen würde.1995/96
An einem Abend im Herbst 1995 bekommt Tilo Reichold die Vision, einen christlichen Jugendclub zu gründen. Noch am gleichen Abend fährt er zu Freunden und erzählt ihnen von der Idee. Ab da wird zusammen gebetet, geträumt und an ersten Plänen geschmiedet. Anfang 1996 bildet sich ein kleines Team, welches bereit ist, das Projekt konkret anzugehen. Bald werden geeignete Räume gefunden. Das Team der ersten Stunde legt Geld zusammen und kauft einen Billardtisch, eine Bar und die Einrichtung. Am 16. April 1996 wird der Verein dann offiziell gegründet, und im Mai eröffnet der erste Jugendclub von NEW GENERATION.
1997
Schon kurz nach Inbetriebnahme des ersten Jugendclubs entsteht die Vision, die Arbeit zu vergrößern. Im Jahr 1997 beginnen die Mitarbeiter das Erdgeschoss eines Objektes in Chemnitz-Gablenz zum Jugendzentrum auszubauen. Für das kleine Team, das zu diesem Zeitpunkt aus gerade einmal 10 Leuten besteht, wird der Innen- ausbau zu einer riesigen organisatorischen und finanziellen Herausforderung. Doch während der Bauzeit kommen von überall her Unterstützung und Spenden und schließlich kann NEW GENERATION das neue Jugendzentrum im Jahr 1998 eröffnen.
1998
Ab 1998 beginnen im neuen Objekt verschiedene wöchentliche Veranstaltungen: U.a. die „Jesus-Party“, das „Gebet für Chemnitz“ und ein Konzertabend mit christlichen Bands. Die Mitarbeiterschaft von NEW GENERATION besteht zu diesem Zeitpunkt aus knapp 15 Personen. Ebenfalls im Jahr 1998 wird die Idee geboren, ein christliches Stadtmagazin für Chemnitz zu erstellen. In mühevoller Kleinarbeit wird an einer ersten Ausgabe des Stadtmagazins “VISION” gebastelt, welches NEW GENERATION seitdem regelmäßig herausgibt.
1999
Im Jahr 1999 beginnt die Jugendarbeit von NEW GENERATION allmählich zu wachsen. Im Laufe der Jahre öffnen sich immer mehr Jugendliche für Gott und die Mitarbeiterschaft von NEW GENERATION vergrößert sich zunehmend. Es entstehen verschiedene neue Teams und auch die erste Band wird ins Leben gerufen.
2000
Inzwischen ist eine neue Vision geboren: Das Team von NEW GENERATION träumt davon, in Chemnitz ein ehemaliges Kino zu kaufen und zu einem großen christlichen Jugendzentrum umzubauen. Zu Beginn scheint die Idee einfach nur ein verrückter Gedanke zu sein. Der Kaufpreis ist für das kleine Team mehr als utopisch und außerdem gibt es zur damaligen Zeit bei NEW GENERATION noch nicht einmal einen Spenderkreis. Doch in der folgenden Zeit gibt Gott solche klare Zeichen, dass das Leitungsteam von NEW GENERATION das Projekt schließlich in Angriff nimmt.Anfang 2000 wird - im Vertrauen auf Gott - der Kaufvertrag unterzeichnet. Es entsteht eine vollkommene Abhängigkeit von Gottes Wundern. Doch genau in dieser Situation zeigt Gott, was Er für Möglichkeiten hat. Die Nachricht, dass NEW GENERATION das Kino kaufen will, verbreitet sich wie ein Lauffeuer und innerhalb kurzer Zeit sammeln hunderte Christen für den Kauf des Kinos. In einer außergewöhnlichen Spendenaktion opfern manche Menschen ihr letztes Geld. Schließlich ist so viel Geld zusammengekommen, dass NEW GENERATION das Objekt im April 2000 kaufen kann.
Das Wunder ist geschehen und die Freude kennt keine Grenzen mehr. Am 6. Mai 2000 findet im großen Kinosaal ein bewegender Gottesdienst statt, zu dem hunderte Christen der Stadt kommen, um zusammen mit dem NEW GENERATION-Team den Kauf des Kinos zu feiern und Gott zu danken.
Ermutigt von dieser Einheit ruft NEW GENERATION im Sommer 2000 den Chemnitzer Pfarrer- und Leiterkreis “Missionsring Chemnitz” ins Leben. Zum ersten Treffen im September kommen 40 Pfarrer und Leiter. Seitdem finden regelmäßig Treffen von Pfarrern und Leitern statt und es gibt verschiedenste stadtweite Veranstaltungen und Projekte unter dem Dach des „Missionsring Chemnitz“.
Im Herbst beginnen die Sanierungsarbeiten im ehemaligen Kino. Dabei stellt sich heraus, dass das über 100 Jahre alte baufällige Gebäude in solch einem schlechten Zustand ist, dass die Sanierung im Prinzip einem Neubau gleich kommen wird. Nun liegen neue Herausforderungen vor dem NEW GENERATION-Team, die noch viel unüberwindbarer scheinen als der Kauf des Objektes.2001 - 2007
Während die Bauarbeiten am ehemaligen Kino anlaufen, geht die Jugendarbeit von NEW GENERATION in vollen Zügen weiter. Im Laufe der Jahre kommen immer mehr junge Leute dazu und es entstehen etliche neue Arbeitszweige und Projekte. Im Jahr 2001 wird die „NEW GENERATION- Gemeinschaft“ gegründet und es beginnen Kleingruppen für Jugendliche. Es entsteht eine Kinderarbeit, eine Teenager- und Jugendgemeinschaft und eine Schülerarbeit. In verschiedenen Mitarbeiter-Teams engagieren sich junge Leute und bringen sich mit ihren Gaben ein.
Im Jahr 2002 wird ein neues Projekt geboren: Der christliche Fußballverein “FC Arche Chemnitz e.V.”. Mittlerweile gibt es eine Junioren- und eine Männermannschaft, die beide im regulären Spielbetrieb des Fußball-Kreisverbandes Chemnitz spielen.
Im Jahr 2007 gewinnt NEW GENERATION den 1.Platz beim deutschen „Werte-Award“ für innovative Jugendarbeit.
Im Jahr 2002 wird ein neues Projekt geboren: Der christliche Fußballverein “FC Arche Chemnitz e.V.”. Mittlerweile gibt es eine Junioren- und eine Männermannschaft, die beide im regulären Spielbetrieb des Fußball-Kreisverbandes Chemnitz spielen.
Im Jahr 2007 gewinnt NEW GENERATION den 1.Platz beim deutschen „Werte-Award“ für innovative Jugendarbeit.
2008
Der Innenausbau des neuen Jugendzentrums im ehemaligen Kino nähert sich inzwischen immer mehr dem Ende. Kurz vor dem Ziel türmen sich noch einmal fast unüberwindbare Hindernisse auf. Die finanziellen Herausforderungen der letzten Bauphase sind so groß, dass es noch einmal außergewöhnliche Wunder Gottes braucht. Zur gleichen Zeit entwickelt sich bei NEW GENERATION eine regelrechte Gebetsbewegung. Viele junge Leute und Mitarbeiter treffen sich mittlerweile täglich zum gemeinsamen Morgengebet.
Im Sommer 2008 ist das Wunder schließlich geschehen! Das jahrelange Bauprojekt, das sich fast ausschließlich aus Spenden finanzieren musste und bei dem letztlich mehr als 1,4 Millionen Euro verbaut wurden, ist fertig gestellt.
Es ist wie ein Traum, der plötzlich Wirklichkeit geworden ist. Der lange Weg hat sich gelohnt und das Team von NEW GENERATION ist voller Freude und Dankbarkeit und Staunen über diesen wunderbaren Gott. Er hat Seine Versprechen gehalten! Ihm sei alle Ehre dafür.
Im Sommer 2008 ist das Wunder schließlich geschehen! Das jahrelange Bauprojekt, das sich fast ausschließlich aus Spenden finanzieren musste und bei dem letztlich mehr als 1,4 Millionen Euro verbaut wurden, ist fertig gestellt. Es ist wie ein Traum, der plötzlich Wirklichkeit geworden ist. Der lange Weg hat sich gelohnt und das Team von NEW GENERATION ist voller Freude und Dankbarkeit und Staunen über diesen wunderbaren Gott. Er hat Seine Versprechen gehalten! Ihm sei alle Ehre dafür.
2009
Nach der Eröffnung des neuen Jugendzentrums entstehen unter dem Dach von NEW GENERATION etliche weitere Projekte, Dienste und überregionale Initiativen. Unter anderem wird das „Schülernetz Chemnitz“ gegründet, die Initiative „Jugend engagiert sich für Chemnitz“ und die „Christliche Trainingsschule“ CTS. In drei verschiedenen Schulklassen der CTS, die parallel zueinander stattfinden, erfahren Christen aus der Region eine Zurüstung für ihr Leben und ihren Dienst im Reich Gottes.
2010
Nach fast 15 Jahren seit der Gründung entsteht ein Film über die Geschichte der NEW GENERATION-Bewegung: „Calling The New Generation – Der Film“. Im Herbst 2010 wird der Film fertiggestellt und nach wenigen Monaten sind bereits mehrere tausend Exemplare des Films an Christen im ganzen Land verteilt.
Mittlerweile engagiert sich NEW GENERATION zunehmend über die lokalen Grenzen hinaus und wirkt dabei auch an der Gründung überregionaler Initiativen und Netzwerke mit. Unter anderem entsteht das Jugendleiternetz „HopeLine“, ein Gemeinschaftsprojekt mit dem stoffwechsel Dresden.
Die bisher wohl größte Weichenstellung für die weitere Entwicklung der NEW GENERATION-Bewegung entsteht mit der Vision, zukünftig auch in anderen Städten und Regionen neue christliche Jugendclubs zu gründen.
Mittlerweile engagiert sich NEW GENERATION zunehmend über die lokalen Grenzen hinaus und wirkt dabei auch an der Gründung überregionaler Initiativen und Netzwerke mit. Unter anderem entsteht das Jugendleiternetz „HopeLine“, ein Gemeinschaftsprojekt mit dem stoffwechsel Dresden.
Die bisher wohl größte Weichenstellung für die weitere Entwicklung der NEW GENERATION-Bewegung entsteht mit der Vision, zukünftig auch in anderen Städten und Regionen neue christliche Jugendclubs zu gründen.
Die Bewegung geht weiter
Die Vision mit den NEW GENERATION-Clubs nimmt nun immer konkretere Formen an. Im Januar 2011 kann ein neuer Teenager-Club von NEW GENERATION in Chemnitz eröffnet werden, in der sächsischen Kleinstadt Lichtenstein wird ein Schüler- und Jugendcafé in Betrieb genommen und auch in Thüringen laufen Vorbereitungen für einen neuen Jugendclub von NEW GENERATION.
Mittlerweile sind bereits 15 Jahre seit der Gründung von NEW GENERATION vergangen und wir schauen voller Staunen und Dankbarkeit auf die Anfänge der ersten Jahre zurück. Mit einer Portion von Naivität und großem Gottvertrauen machte sich damals eine kleine Gruppe junger Christen auf den Weg. Niemand hätte geahnt, wohin diese Reise führt und was sich aus den bescheidenen Anfängen des ersten Jugendclubs einmal alles entwickeln würde.
Heute ist NEW GENERATION eine weit verzweigte Organisation mit verschiedenen Projekten, Diensten und Arbeitszweigen. Viele der jetzigen Mitarbeiter und Leiter bei NEW GENERATION sind ehemalige Jugendclub-Gäste: Sie kamen als Besucher und wurden im Laufe der Jahre zu engagierten Mitarbeitern. Etliche von ihnen sind bereits seit mehr als 10 Jahren dabei. Sie möchten etwas von dem weitergeben, was sie selbst einmal als Jugendliche empfangen haben.


